Allgemeine Augenheilkunde

Brillenglas­bestimmung / Sehtest

Visus ist der lateinische Begriff für Sehschärfe. Als Visus bezeichnet man die Fähigkeit des Auges, Dinge scharf zu erkennen, also das Auflösungsvermögen des Sehorgans. Der Visus hat also nicht direkt mit Abbildungsfehlern zu tun, sondern mit der Anzahl der Sinneszellen.

Diese ist genetisch bedingt und lässt sich nicht künstlich durch Augentraining oder gezielte Ernährung steigern. Der normale Visus ist altersabhängig und liegt bei einem sehr jungen Menschen oft über 1,0.

Augenvorsorge

Regelmäßige augenärztliche Untersuchungen helfen, ein gutes Sehvermögen in allen Lebensabschnitten zu erhalten. Das Sehvermögen ändert sich bei jedem Menschen im Laufe seines Lebens.

  • Vorsorge im Kindesalter
  • Vorsorge im Jugendalter
  • Vorsorge im Erwachsenenalter

Sehschule / Kinder

Bereits in den ersten Lebensmonaten beginnt das Gehirn, die Seheindrücke beider Augen zu einem einheitlichen Bild zusammenzufügen. Nur so kann sich ein intaktes beidäugiges und räumliches Sehen entwickeln.

Wird ein Auge unzureichend am Sehvorgang beteiligt, entwickelt sich eine Sehschwäche, die frühzeitig behandelt werden muss, um einen bleibenden irreversiblen Schaden (sog. Schwachsichtigkeit oder „Amblyopie“) zu vermeiden.

Makulasprechstunde

Als „Makula lutea“ (gelber Fleck) bezeichnet man das Zentrum der Netzhaut. Hier hat die Netzhaut das höchste Auflösungsvermögen. Durch die hohe Dichte an speziellen Sehzellen ermöglicht die Makula uns das Erkennen von Gesichtern, das Lesen und das Farbensehen. Erkrankungen der Makula gehen daher in der Regel mit einer erheblichen Sehverschlechterung einher.

Glaukom- und grüner Star Sprechstunde

Der grüne Star ist weltweit die zweithäufigste Ursache für eine Erblindung. Kennzeichnend für einen grünen Star ist eine zunehmende Schädigung des Sehnerven. Unbehandelt kann dies schleichend zur Erblindung führen. Häufigste Ursache ist ein zu hoher Augendruck. Dieser führt zu einem langsamen Absterben der Nervenfasern des Sehnerven.

Operations- Vor- und Nachsorge

Die Operation selbst stellt einen wesentlichen Bestandteil für den Erfolg eines operativen Eingriffes dar, aber bei weitem nicht den einzigen.

Grundsätzlich entscheiden wir auf Basis einer sorgfältigen Anamnese, einer gründlichen klinischen Untersuchung und einer apparativen Diagnostik vorab darüber, ob und welches spezielle Operationsverfahren für Sie möglich oder überhaupt erforderlich ist.

Auch die im Idealfall wohnortnahe postoperative Nachsorge und Betreuung stellt einen wichtigen Bestandteil für das Gelingen eines chirurgischen Eingriffes dar, insbesondere bei einigen sehr nachsorgeintensiven Eingriffen wie beispielsweise nach refraktiver Oberflächenablation der Hornhaut zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten, bestimmten Glaukomoperationen oder nach Hornhauttransplantationen.

Keratokonus / Hornhaut Sprechstunde

Der Keratokonus ist eine chronische Erkrankung der Hornhaut, die zu einer zunehmenden Sehverschlechterung führt. Im Krankheits­verlauf kommt es zu einer fortschreitenden, unregelmäßigen Vorwölbung und Ausdünnung der Hornhaut. Der Erkrankungs­beginn liegt typischerweise in der Jugend.

Vereinbaren Sie einen Online-Termin

Termine für Erstberatungen für Augenoperationen sowie einen Termin zur Eignungsprüfung für ein Leben ohne Brille, können Sie hier bequem direkt online buchen.

Wir bitten alle anderen Terminwünsche telefonisch zu vereinbaren.